
Seitdem habe ich mich für diesen
Wettkampf vorbereitet. Das Wintertraining blieb neben vielen
Indoorstunden durch viel Alternativtraining abwechslungsreich und hat
trotz der kühlen Temperaturen Spaß gemacht. Die Vorbereitungsrennen
verliefen erfolgreich und bestätigten die Wirksamkeit des Trainings.
Seit Monaten konnte ich jede einzelne Trainingseinheit umsetzen, die
Meisten, bis auf ein paar Schwimmeinheiten, richtig gut. Ich war noch
nie so zuversichtlich hinsichtlich meiner Form. Im Vergleich zu den
meisten Rennen hatte ich diesmal sogar frühzeitig 'alle sieben
Zwetschgen' beisammen. Material war top und ich war bereit und voller
Vorfreude. Ich hatte das Gefühl, Alles richtig gemacht zu haben.
Vor dem Rennen sind unzählige
Nachrichten mit Glückwünschen eingetrudelt – ich war überwältigt
und gerührt wie viele Leute mitfiebern. Viele sind persönlich
angereist um mich vor Ort lauthals zu unterstützen. Vor meinem
inneren Auge hat der Wettkampf bereits mehrere Male stattgefunden:
„Es ging mir richtig gut, der Abstand nach dem Schwimmen war
gering, am Rad fuhr ich einen soliden Split und beim Laufen gelang
mir zum ersten Mal ein Sub 3h Marathon, nachdem ich schon mehrmals an
der magischen Grenze gekratzt habe. Die Stimmung am Streckenrand hat
mich gepuscht, die Sonne hat mich mit Energie aufgeladen und die
mitstreitenden Athletinnen haben mich zu Höchstleistungen getrieben
und ich konnte ganz vorne mitspielen“. So hätte ich mir das
ungefähr vorgestellt;)
So war es tatsächlich:



Ich war mir so sicher, das alles Gut geht,
dass ich mich für kein Backup Rennen angemeldet habe - "so not pro" (@finishermagazin😉) oder einfach nur zu optimistisch?! Nun habe ich Zeit mich zu sammeln - Ende Juli will ich wieder topfit an der Startlinie einer Langdistanz stehen!
Danke für die
vielen lieben Nachrichten!!! Ich habe mich über jede einzelne gefreut😊
Lisi